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Was ist Bio?

Bio„Bio“ ist mehr als nur ein Trend – es ist heute sprichwörtlich in aller Munde und die Bedeutung und Wertschätzung für biologische Lebensmittel wachsen stetig. „Bio“ hat längst Einzug in unsere (sozialen) Medien gehalten und bildet einen integrativen Bestandteil heutiger Food-Trends.

Nicht nur der heutige Markt und das Angebot an Bio-Produkten sind besonders weitläufig und stetig wachsend – auch die Nachfrage umwelt- und gesundheitsbewusster Konsumenten steigt immer mehr. „Bio“ bedeutet für viele Menschen ein Vertrauen in die Umwelt, in ein harmonisches Wechselspiel zwischen Mensch und Natur und wird gerne auch mit Ursprünglichkeit und purer Qualität assoziiert. Es lässt sich zudem auch als ein Inbegriff des Genießens und der Wertschätzung für das uns umgebende Leben betrachten.

 

Doch wie genau lässt sich „Bio“ definieren? Zum einen gibt es klar geregelte Richtlinien und Gesetze, welche die Herstellung, Produktion und die Kennzeichnungen genau determinieren, zum anderen steht der Begriff „Bio“ jedoch auch unter anderem dafür, wertvolle Lebensressourcen zu schützen und auf Gentechnik zu verzichten – für sich selbst und für die Umwelt.

 

Strenge Verordnungen für hohe Qualität

Wenn man von „Bio“ spricht, dann kommt man – wie bereits erwähnt - kaum an Bio-Richtlinien vorbei. Sehen wir uns diese wichtige Basis nun genauer an: Biologische Landwirtschaft arbeitet im Einklang mit der Natur, mit den kostbaren Ressourcen und dem Leben, das uns umgibt. Bio-Lebensmittel werden nach gesetzlich klar festgesetzten Richtlinien produziert und seit dem EU-Beitritt Österreichs gilt für Österreichs Bio-Bauern die EU-Bio-Verordnung.  Dieser unterliegen sowohl die Herstellung, Verarbeitung sowie auch regelmäßige Kontrollen und der Produkte-Import. Neben den Bio-Verordnungen auf europäischer Ebene existieren darüber hinaus auch noch strengere Richtlinien zahlreicher Bio-Verbände, welche die hochwertige Qualität der Bio-Produkte festlegen.
Und, by the way: was „Bio“ betrifft, können wir richtig stolz sein: Österreich legte international als das erste Land staatliche Richtlinien für die biologische Landwirtschaft fest.

 

Auf die Kennzeichnung kommt es an

Bio-Lebensmittel sind ein wertvolles Gut, das auch einer klaren Kennzeichnung bedarf, um Vertrauen für die besonders hohe Qualität zu schaffen. Mit Kompetenz bestimmter Siegel – allen voran dem „Bio-Hinweis“ sowie der „Bio-Kontrollstelle -  ist es für den Konsumenten einfach, echte biologische Produkte zu erkennen.

Darüber hinaus liegen am Markt einfach identifizierbare Bio-Kennzeichen wie z.B. das hellgrüne EU-Bio Logo, das rot-weiße AMA-Gütesigel sowie auch das gelb-grüne Bio-Austria-Logo vor. Vorsichtig sollte man als Konsument jedoch bei sogenannten „Pseudo“ Bezeichnungen wie „aus kontrolliertem Anbau“, „aus integrierter Landwirtschaft“ bzw. „aus naturnahem Anbau“ sein – denn diese garantieren keine Bio-Qualität!

 

Vertrauen ist gut...

Für einen 100%-igen Genuss von Bio-Lebensmitteln braucht es jedoch viel mehr als bloße Richtlinien – die regelmäßige Überprüfung durch ein strenges Kontrollsystem von Bio-Lebensmitteln ist ein essentieller Aspekt für Konsumenten - und das zu Recht.

Dabei wird die gesamte Produktkette von der bäuerlichen Produktion, die den Anbau der Bio-Rohstoffe beinhaltet über die industrielle Weiterverarbeitung bis hin zum Handelswesen lückenlos überprüft. Einzelne Bio-Betriebe werden zusätzlich mindestens einmal jährlich von unabhängigen Kontrollstellen begutachtet und erhalten nach eindrücklicher Überprüfung einjährig gültige Prüfzertifikate. All diese Maßnahmen garantieren die einzigartige Qualität der Bio-Produkte.

 

Eine wirtschaftliche Bereicherung für unseren Lebensraum

Bio beginnt am Feld sowie direkt vor Ort bei Bio-Bäuerinnen und Bio-Bauern. Diese vollbringen in ihrer Arbeit durch hochwertigste Rohstoffe und Lebensmittel einen bedeutsamen Beitrag für die Bevölkerung sowie auch für die Umwelt. Der biologische Landbau trägt wesentlich und nachhaltig dazu bei, die Qualität der bewirtschafteten Böden sowie auch die Trinkwasser-Reinheit zu sichern. Denn Bio-Landwirte verzichten zu 100% auf künstlichen Dünger sowie synthetische Spritzmittel, die Böden und Gesundheit belasten und sich damit nachhaltig negativ auf unseren Planeten auswirken.

Die biologische Landwirtschaft leistet auch einen wertvollen Beitrag zum Tierschutz sowie zu artgerechter Haltung. Hochwertiges Futter, ausreichend Auslauf, soziale Kontakte sowie ein strenges Verbot von Hormonen sind wichtige Aspekte, die „Bio“ bezeichnen.

Bio-Landwirtschaft schont also nicht nur die Umwelt, sondern auch unser Klima und trägt dazu bei, die Emission von CO2 zu reduzieren. Sie fördert die natürliche Biodiversität,  ermöglicht Tieren und Pflanzen einen artgerechten Lebensraum und bewahrt damit den wertvollsten Schatz unserer Erde.

 

Fit und gesund mit Bio

Bio-Lebensmittel erhöhen unsere Leistungsfähigkeit und damit auch unser Wohlbefinden – von und für Körper und Seele. Sie bieten einen puren Genuss und punkten dabei mit einem einzigartigen Geschmack. Auch aus ernährungsphysiologischer Sicht sind Bio-Lebensmittel besonders wertvoll und konventioneller Ware in jedem Fall vorzuziehen: sie sind besonders reich an Vitaminen und Mineralstoffen und verfügen darüber hinaus über einen hohen Anteil an sekundären Pflanzeninhaltsstoffen.  Auch ihre Fett- und Aminosäuren liegen in einem besonders günstigen Muster vor und leisten damit einen essentiellen Beitrag im Rahmen einer gesunden und ausgewogenen Ernährung. Bio-Produkte kommen dabei -last but not least -ganz ohne den Zusatz von künstlichen Zusatzstoffen wie Konservierungsmitteln, Aromen oder auch Nitraten, Antibiotika und Pestiziden aus und sind frei von Gentechnik.

In unserem breiten Sortiment finden sie Produkte mit Naturkraft in bester Bio-Qualität. Unsere Bio-Produkte erfüllen dabei alle offiziellen Qualitätskriterien.

 

Qualität, die ihren Preis wert ist

Am Markt unterscheiden sich Bio-Produkte zwar dezidiert von konventionellen, doch sie sind – vor allem bedingt durch die aufwändigere Wirtschaft - definitv ihren Preis wert. Bio-Richtlinien und Gesetze fordern nicht nur mehr Investition in tierfreundliche und artegerechte Haltungskonzepte, sondern auch den Verzicht auf ertragssteigernde, schädliche Düngemittel. Diese Faktoren verursachen zum einen erhöhte Kosten für die Landwirte sowie zum anderen auch  im Vergleich zu konventionell betriebener Landwirtschaft geringere Erträge.

Auch hinsichtlich der Herstellung sind Bio-Produkte oftmals durch manuelle Produktion in ihrem Preis höher, um ihrem Wert zu entsprechen – doch zusammenfassend ein wahrer Gewinn für den Menschen, Tiere und Umwelt.