Artischocke

Die Artischocke ist eine distelartige Pflanze aus der Familie der Korbblüter, die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammt. Aufgrund ihrer fleischigen Beschaffenheit ist sie frostempfindlich – bevorzugt zum Wachsen und Gedeihen also wärmere Gefilde. Anfang des 15. Jahrhunderts galt die Artischocke aufgrund ihrer auffälligen Form und violetten Blüte in ihrer Eigenschaft als Zierpflanze als besonderes Zeichen von Reichtum.

Ginkgo

Ginkgobäume wachsen seit etwa 200 Millionen Jahren. In Asien gilt der Baum als Symbol für Harmonie und für ein langes Leben. In der heutigen Heilkunde wird der Pflanze vorwiegend eine durchblutungsfördernde Wirkung zugeschrieben. Sie wird zur Belebung und Unterstützung bei geistiger Beanspruchung eingesetzt.

Weißdorn

Die Heilpflanze ist in Europa weit verbreitet und reicht bis nach Skandinavien und Großbritannien. Als Heilmittel wurde der Weißdorn in Europa, anders als in China, erst im 19. Jahrhundert verwendet.

Sojamilch

Sojamilch wurde vor über 2000 Jahren in China entdeckt und ist ein aus Sojabohnen hergestelltes pflanzliches Getränk. Der Aufbau und die Verwendungsmöglichkeiten sind ähnlich der Milch. In der veganen Ernährung wird Sojamilch als natürlicher Ersatz für Kuhmilch gesehen.

Sanddorn

Sanddorn ist ein wichtiger Lieferant von natürlichem Vitamin C, er enthält nahezu 10 Mal mehr Vitamin C als die Zitrone!

Eiweiß

Nahrungseiweiß (Proteine) findet man in pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln. Es zählt neben den Kohlehydraten und Fetten zu unseren Hauptnährstoffen. Im Gegensatz zu Fett und Kohlehydrate dient Nahrungseiweiß jedoch in erster Linie zum Aufbau lebensnotwendiger körpereigener Proteine und weniger als Energielieferant.

Leinsamen

Leinsamen sind die Samenkörner des Flachs (auch als Lein bekannt). Sie schmecken leicht nussig und enthalten etwa 40% Fett (Leinöl), das zu 90% aus ungesättigten Fettsäuren besteht. Davon sind wiederum die Hälfte Omega-3-Fettsäuren – die höchste Konzentration von Omega-3-Fettsäuren aller bekannten Pflanzenöle.

Birke

Mit ihrer lichten Gestalt und ihren zarten Blättern verkörpert die Birke den Frühling wie kein anderer Baum. Die Birke ist der Baum des Nordens, denn sie wächst bis in den Norden Skandinaviens. Aber auch in gemässigten Breiten ist sie heimisch.

Brennnessel

Als Unkraut im Garten wenig geschätzt, ist die Brennessel (Urtica) als phytomedizinisches Heilmittel und Pflanzenschutzmittel jedoch von großem Nutzen.

Lavendel

Lavendel (echter Lavendel) ist eine in der Heilkunde und der Kosmetik seit vielen Jahren geschätzte Pflanze. Lavendel wächst im westlichen Mittelmeergebiet (v.a. in der Provence) wo er an trockenen, warmen Hängen bis Dalmatien und Griechenland verbreitet ist.

Ganoderma - der göttliche Pilz der Unsterblichkeit

Der asiatische Pilz Reishi, chinesisch Lingzhi (wörtliche Übersetzung: "Spirituelles Langlebigkeitskraut"), der hauptsächlich auf den trockenen Stämmen von Laubbäumen wächst, hat eine lange Tradition als Mittel zur Erhaltung jugendlicher Vitalität.

Bach-Blüten

Bach-Blüten wachsen in unberührter Natur in England – teilweise noch an den Orten in Mount Vernon, wo Edward Bach sie vor 80 Jahren gesammelt hat.

Dinkel/Triticum spelta

Dinkel gehört zu den so genannten „Urkörnern“. Die „Wurzeln“ seiner Entstehung reichen bis zum Emmer, einer der ältesten Weizenarten, zurück. Dinkel spielt also auch historisch betrachtet eine wesentliche Rolle in der menschlichen Ernährung.

Preiselbeere und Cranberry

Gleich vorweg: Preiselbeeren und Cranberries sind nicht dasselbe und werden oft miteinander verwechselt. Die Preiselbeere ist in Europa heimisch – meist stammen die Früchte aus Deutschland oder Österreich. Die Heimat der Cranberries hingegen liegt im Norden der USA und in Kanada. Beide Früchte zählen zur Gattung der Heidelbeeren- und Heidelkrautgewächse, schmecken aber verschieden.

Wunderpflanze Aloe Vera

Die Aloe Vera ist wohl eine der erstaunlichsten Pflanzen, die uns die Natur geschenkt hat. Aloe Vera gibt trockener Haut Feuchtigkeit und dringt tief in die Hautschichten drei- bis viermal so schnell wie Wasser!

Soja - die knackige Wunderbohne!

Die Sojabohne gehört zur Familie der Hülsenfrüchte, ist also mit den bei uns wohlbekannten Erbsen und Linsen verwandt.

 

Neben der Verwendung in Form von Lebensmitteln (als Öl, Mehl, Milch, „Käse“ – Tofu, Tempeh, Miso) wird Soja auch als Tierfutter, als Rohstoff zur Gewinnung von Lezithin sowie für technische Zwecke verwendet.

Propolis

Propolis, auch Kittharz, Bienenleim oder Bienenharz genannt, ist ein Bienenprodukt,das in der Volksmedizin seit Alters her Beachtung findet. Wissenschaftliche Analysenermöglichen einen neuen Blick auf diesen wertvollen Naturstoff.

Acerola Frucht

Die feuerrote Acerolafrucht, auch Kirsche der Antillen genannt, stammt aus Zentralamerika und Brasilien. Die reifen Früchte sind saftig, weich und süß und zählen zu den Vitamin C reichsten Früchten der Natur (30 Mal höherer Vitamin C Gehalt als die Zitrone).

Ingwer

Ingwer (Zingiber officinale) ist aus der modernen und gesunden Küche nicht mehr wegzudenken. Die Ingwer-Wurzel – sie ist eigentlich keine Wurzel, sondern ein Rhizom – wächst bevorzugt in den Tropen und Subtropen von Ländern wie beispielsweise Indien, Indonesien, Vietnam, China, Japan aber auch Australien und Südamerika. Wo der Ingwer ursprünglich beheimatet war, lässt sich heute nicht mehr feststellen. Anders als andere Kultur- und Gewürzpflanzen war der Ingwer bereits recht früh, ab dem 9. Jahrhundert, im deutschsprachigen Raum bekannt.

Tofu

Tofu ist als rein pflanzliches Grundnahrungsmittel aus der Küche nicht mehr wegzudenken. Dieses ursprünglich aus Asien stammende Nahrungsmittel hat in den letzten Jahren auch in Europa einen Siegeszug angetreten. Vegetarier und Veganer schätzen Tofu wegen seiner außergewöhnlichen Vielfalt. Denn Tofu ist nicht gleich Tofu – weder in seiner Grundbeschaffenheit noch in der Zubereitung.

Tomate

Die Tomate (in Österreich: Paradeiser) stammt ursprünglich aus dem mittel- und südamerikanischen Raum. Diese Pflanzenart aus der Familie der Nachtschattengewächse ist unter anderem eng mit der Kartoffel verwandt. Die Maya und andere mittelamerikanische Völker züchteten die „Xitomatl“ bereits rund 200 v. Chr. als Kulturpflanze. Ausgrabungen belegen, dass die Tomatensamen gezielt gesammelt, aufbereitet und ausgesetzt wurden. Waren früher in diesen Regionen noch Wildpflanzen in freier Natur üblich, tritt die Tomate nach ihrer Einführung nach Europa (1492) nur noch in kultivierten Pflanzungen in Erscheinung.

Die Welt der Kräuter und Gewürze

Wie lange halten Gewürze oder Kräuter tatsächlich?

 

Um den heutigen Gebrauchs-Bedürfnissen gerecht zu werden, setzen viele Hersteller auf lange Haltbarkeit von Nahrungsmitteln. die Lebensmittelbestrahlung stellt hier eine – nicht unumstrittene – Form der Konservierung von Nahrungs-mitteln dar. Dabei werden Kräuter, Gewürze oder andere Lebensmittelprodukte ionisierenden Strahlen etwa Gammaröntgen- und Elektronenstrahlung ausgesetzt. Bei diesem Prozess entstehen Ionen, die mit Nahrungsmittelinhaltsstoffen reagieren und diese haltbar machen. während der Bestrahlung wird das Lebensmittel nicht erwärmt und keine der Strahlungen wird vom Nahrungsmittel zurückbehalten.

Dinkel und seine ernährungstechnische Bedeutung

Dinkel (Triticum aestivum subsp. spelta) ist eine in unseren Breiten besonders weit verbreitete Getreideart und eng mit dem klassischen Weizen verwandt. Aus diesem Grund gibt es viele Mischformen und Übergänge zwischen dem „modernem“ Weizen und Dinkel, weil beide in manchen Regionen gemeinsam angebaut und auch miteinander gekreuzt wurden.

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